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Ausbildung

Ausbildung in Sicht

Als eines von zwei Berliner Kompetenzcentern begleitet das FrauenTechnikZentrum Berlin e. V. im Rahmen des Landesprogrammes „Ausbildung in Sicht“ (AiS) der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Jugendliche auf ihrem Weg in die Ausbildung. Wer unter 25 Jahre alt (maximal bis zu einem Alter von 27 Jahren), arbeitslos oder ohne Ausbildungsabschluss ist, hat in diesem Programm die Chance zur Vorbereitung auf einen Ausbildungsplatz oder einen Job. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos und beginnt mit einer zweiwöchigen Kompetenzfeststellung.

https://www.ftz-berlin.de/angebote/ausbildung-in-sicht/

 

https://www.zgs-consult.de/berufliche-bildung/ausbildung-in-sicht-ais/

 

http://www.berlin.de/sen/arbeit/berlinarbeit-ziel-3/berufsvorbereitung/

 

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Teilzeitberufsausbildung - in aller Munde, aber was heißt das konkret?

 

Bei einer Teilzeitberufsausbildung vereinbaren Auszubildende und Betrieb eine
reduzierte wöchentliche Ausbildungszeit, das sind ca. 25
und 30 Wochenstunden. Meistens verringert sich die Zeit,  die der Auszubildende im
Unternehmen arbeitet. Meist ist der Schullbesuch ungekürzt.


Die Dauer der Ausbildung bleibt bei einer Wochenarbeits- und ausbildungszeit von 25-30 Stunden. Beträgt die wöchentliche Ausbildungszeit jedoch weniger als 25 Stunden  verlängert sich die Gesamtdauer um ein halbes oder ganzes Jahr.

Laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) können Auszubildende bei in Teilzeit gehen, wenn Auszubildende ein eigenes Kind, pflegebedürftige
Angehörige betreuen u.a. Gründe vorliegen.Besonders Alleinerziehende sind auf familienfreundliche Ausbildungsbedingungen
angewiesen.

 

     

Beispiele aus www.teilzeitberufsausbildung-berlin.de


1.) Teilzeitberufsausbildung ohne Verlängerung
In einem Betrieb gilt eine wöchentliche Regelarbeitszeit von 40 Stunden. Die
Auszubildende verkürzt ihre wöchentliche Ausbildungszeit auf 30 Stunden (75
Prozent). Einen Tag à 8 Stunden verbringt sie in der Berufsschule, 22 Stunden
arbeitet sie im Betrieb. Weil sie gute Leistungen bringt, schließt sie ihre
Berufsausbildung regulär nach drei Jahren ab.

2.) Teilzeitberufsausbildung mit Verlängerung bei 20-Stunden-Woche
Auszubildende und Betrieb einigen sich auf eine wöchentliche Ausbildungszeit von
20 Stunden. Der Schulbesuch nimmt 8 Stunden pro Woche in Anspruch, 12 Stunden
arbeitet die Auszubildende im Unternehmen. Aus Sicht des Ausbilders / der
Ausbilderin ist es innerhalb der Regeldauer nicht möglich, alle nötigen praktischen
Kenntnisse zu vermitteln. Betrieb und Auszubildende vereinbaren daher vertraglich,
dass sich die Berufsausbildung um ein halbes oder ganzes Jahr verlängert.

3.) Teilzeitberufsausbildung mit berufsbezogener Verlängerung
Die wöchentliche Ausbildungszeit wurde auf 30 Stunden reduziert. An zwei ganzen
Tagen pro Woche ist die Auszubildende in der Berufsschule, 14 Stunden arbeitet sie
im Betrieb. Das konkrete Berufsbild erfordert jedoch sehr umfangreiche Kenntnisse
und Fertigkeiten. Der Ausbilder / die Ausbilderin geht davon aus, dass die
Auszubildende diese voraussichtlich nicht innerhalb der Regeldauer erwerben kann.
Deshalb wird vertraglich festgelegt, dass sich die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr
verlängert

 weitere wichtige Informationen finden Sie unter:

 

www.teilzeitberufsausbildung-berlin.de

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AUS- UND WEITERBILDUNG

Ausbildungsabbrüche verhindern - Ausbildungsbegleiter unterstützen

Immer wieder werden Berufsausbildungsverhältnisse vorzeitig gelöst, aufgegeben, abgebrochen. Auszubildende suchen dann neue Ausbildungsplätze, Ausbildungsbetriebe neue Auszubildende. Das kann dauern, kostet Geld und wertvolle Zeit. Damit bei Problemen während der Berufsausbildung nicht vorschnell aufgegeben wird, sollten Hilfsangebote genutzt werden.

Die Ausbildungsbegleiter werden als persönliche Ansprechpartner zur Seite gestellt. Anfordern können die Unterstützung Auszubildende, Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer/-innen oder Eltern von Jugendlichen. Das Angebot ist kostenlos und unterstützt Jugendliche in der Ausbildung, wenn sie

·         mit dem Stoff in der Berufsschule überfordert sind,

·         unter Prüfungsangst leiden,

·         ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen,

·         Probleme im persönlichen Umfeld haben,

·         unmotiviert sind,

·         unzufrieden mit ihrer Berufswahl sind,

·         Streit mit ihrer Chefin, ihrem Chef oder Kollegen haben,

·         ihre Ausbildung sogar abbrechen wollen.

 

Der Ansprechpartner bzw. Regionalkoordinator für Berlin
Herr Hans-Peter Apel vom SES-Büro Berlin,
Telefon: +49 30 20308-4500
Telefax: + 49 30-20308-4502
E-Mail: // ]]> .

Weitere Informationen und Ansprechpartner zur Initiative 'VerA' unter www.ses-bonn.de.

 

 

Logoleiste_FH.JPG                              JAO